Permakultur - Eine sinnvolle Alternative

Permakultur - Eine sinnvolle Alternative
Erstellt:
Dienstag, 13. März 2012
Admin:
  • Sehr schön:
    Zitat: "Waldgärten können gesunde Bio-Lebensmittel für alle bringen – sozusagen “kostenlos”...
    und weiter bei: http://transinformation.net/waldgaerten-koennen-gesunde-bio-lebensmittel-fuer-alle-bringen-sozusagen-kostenlos/
    groups.wall Vor 895 Tagen
  • chilli77 hat eine neue Diskussion in der Gruppe Permakultur - Eine sinnvolle Alternative begonnen
    Hallo zusammen, in Berlin wird es bald einen Vortrag geben über die Grundlagen der Permakultur... aufgrund der hohen Nachfragen gibt es eine Wi ...
    groups.discussion Vor 967 Tagen
  • Wini hat eine neue Diskussion in der Gruppe Permakultur - Eine sinnvolle Alternative begonnen
    Ich finde das Thema Bienen gehört unbedingt in die Permakultur. Im letzten Jahr ist mir extrem aufgefallen, wie wenige im Garten unterwegs waren, es w ...
    groups.discussion Vor 1769 Tagen
  • Wini antwortete in der Diskussion erste Erfahrungen
    So, mein erstes Jahr mit Garten ist um, ich mache mal ein Résumée: überzeugt hat mich bis jetzt vor allem der Anbau von Kartoffeln und Stangenbohnen (ist ja nicht wirklich Permakultur - obwohl ich hier Saatgut aufheben kann). Man hat extrem wenig Arbeit mit beidem und die Erträge sind hoch. Grüne Bohnen habe schon ich eine Menge für den Winter eingefroren (lecker!!) und die Kartoffeln hole ich immer raus, wie ich sie brauche. Meine Tomaten waren auch von Erfolg gekrönt - leider habe ich eine fiese Überempfindlichkeit entwickelt und kriege heftig juckenden Ausschlag, wenn ich das Kraut berühre. Deshalb wurde es etwas vernachlässigt, Folge war Braunfäule bei ca 50 %. Aber, nicht so schlimm, denn aus den vielen grünen Tomaten, die ich so abgeerntet habe habe ich superleckere Marmelade gekocht! Ich weiß, ist nicht so gesund, aber was solls... Mit Kürbissen und Zucchini kann ich handeln, auch sehr unkompliziert, der Mais (alte Sorte) entwickelt sich auch ohne viel Gehätschel, mein Topinambur (und das ist WIRKLICH Permakultur) ist eine Augenweide, geerntet wird im Oktober. Dreimal habe ich Brennnesseljauche angesetzt, super gegen alle Nervlinge wie Blattläuse &Co, ein klasse Dünger und wegen des bestialischen Gestanks auch zum Vertreiben lästiger Nachbarn geeignet ;-D Kohlrabi ist erst den Laufenten, zweite Aussaat der weißen Fliege zum Opfer gefallen. Habe ich zu spät gemerkt und nur noch rausreißen können. Möhren mache ich nicht mehr, zu aufwändig und beim Ernten brechen die ständig ab... Der Spinat war sehr fruchtbar, als er schoss ließ ich ihn stehen, mittlerweile hat er sich neu ausgesät - bald kann ich wieder ernten. Die Radieschen und der Fenchel, die ich nicht geerntet habe stehen jetzt meterhoch, gibt neues Saatgut. Gurken und Paprika sind nicht so der große Erfolg, macht aber trotzdem Spaß. Die ganzen Beerenbüsche und das Rankobst muss erst noch kräftig wachsen, da gab`s noch nicht viel. Also, im nächsten Jahr halte ich mich erstmal an die Sachen, die einfach sind, denn Gartenarbeit macht mir nur Spaß, wenn es nicht zuviel wird ;-)
    groups.discussion.reply Vor 1769 Tagen
  • Wini hat eine neue Diskussion in der Gruppe Permakultur - Eine sinnvolle Alternative begonnen
    Zwischenbericht ;-)Wir haben jetzt seit einem Jahr den größeren Garten, auf dem ich Permakultur betreiben möchte... Nicht alles, was ich sähe kommt au ...
    groups.discussion Vor 1833 Tagen
  • Ich habe einen sehr interessanten Text in einem EM-Forum (effektive Mikroorganismen) gefunden: "die eigentliche Gartenarbeit Beitragvon Ferdi.Dufner » 02.04.2012, 14:37 Allem Anschein nach werden wir in diesem Jahre mit einem größeren Ansturm von Schädlingen zu tun bekommen. Der Gärtner bekommt die Angst als >MagnetPlagenMagnet>Irrtumrechnest nämlich jedes Jahr wieder mit dem Auftreten von –Schädlingen und Krankheiten in deinem Garten. Hättest du in deinem Garten alles im Griff wären in deinem Garten Krankheiten und Schädlinge unbekannt. Du selbst rufst sie erst hervor. In deinem Garten gilt nämlich dein Gesetz es ist das Gesetz, dass Schädlinge und Krankheiten anzieht.Dort wo die Natur sich noch weitgehend selbst überlassen ist treten sogenannte Schädlinge und Krankheiten so nicht auf. Einen Totalausfall gibt es auch hier nicht. Das hat aber einen ganz andern Grund. Die von Gott geschaffenen Tiere müssen leben könne, sie folgen in der Natur einem anderen Evolutionsdrang als im Garten, auf deinem Acker oder Forst. Mit deinem Handeln beeinflusst und veränderst du die Natur, die von dir getrennt ist. Die zellverändernden Pflanzen und Tiere nennst du Krankheiten du zeigst damit, dass sie für dich Störfaktoren darstellen. Diese Störer stören nichts innerhalb der Natur und nichts an den Kulturpflanzen; nur du fühlst dich gestört, sie wissen genau, wo und wann die Notwendigkeit besteht aufzutreten. Das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten ist also lediglich ein Symptom. Es ist ein Hinweis, dass das was du unter Gesundheit zu verstehen meinst nicht vorhanden ist. "
    groups.discussion.reply Vor 1899 Tagen
  • Einen Garten würde ich schon als Permakulturgarten bezeichnen, wenn nachhaltig und im Einklang mit der Natur gegärtnert wird. Das heißt, keine künstlichen Dünger und vor allem kein Gift benutzt wird, und der Gärtner sich nur so viel wie nötig regulierend in die Vorgänge einmischt. Spalierobst und eintönige rechteckige Rabatten gehören meines Erachtens nicht hinein, ich stelle mir eher einen bunten und abwechslungsreichen Garten Eden vor, voller geschwungener Linien und mit viel Leben.
    groups.discussion.reply Vor 1922 Tagen
  • Ab wann kann man denn einen Garten als Permakulturgarten bezeichnen?
    groups.discussion.reply Vor 1923 Tagen
  • Wir haben erst im letzten Sommer einen Resthof gekauft und mussten erstmal eine Menge Koniferen fällen. Auf den Wurzeln habe ich dann gleich Hügelbeete aufgebaut. Ich habe schon im letzten Jahr meine ersten Radieschen und Spinat geerntet, auch Tomaten - meine Pflanzen hatte ich in Kübeln und die sind mit umgezogen. Außerdem habe ich massenhaft Stecklinge aus den alten Beerenbüschen gezogen, die hier auf dem Grundstück schon vorhanden waren. Die treiben jetzt schon tüchtig aus :-)
    Ich habe mit Gartenanbau nicht sehr viel Erfahrung und es macht riesig Spaß, wenn es gelingt.
    Als Dünger nehme ich Pferdemist (von den Nachbarn) aber auch meinen eigenen Mist von Ziegen und Hühnern, den habe ich im Herbst untergegraben habe. Am liebsten sind mir alle Früchte, die direkt im Garten genascht werden können (Beeren, Wurzeln, Obst, Salate, Spinat etc), außerdem baue ich auch Kartoffeln an, Stangenbohnen und alte Maissorten und viele viele Kräuter.
    groups.wall Vor 1926 Tagen
  • Luthien hat eine neue Diskussion in der Gruppe Permakultur - Eine sinnvolle Alternative begonnen
    Wer kann uns etwas über seinen Garten erzählen, wie er dazu kam, was er anbaut, welchen Dünger er benutzt, wie es im Winter mit den Pflanzen aussieht ...
    groups.discussion Vor 1926 Tagen

Diese Gruppe ist für alle diejenigen die sich für Permakultur interessieren und es ausprobieren wollen oder schon Erfahrungen damit gesammelt haben und diese gerne weitergeben möchten!

Bisher keine Ankündigungen vorhanden.
So, mein erstes Jahr mit Garten ist um, ich mache mal ein Résumée: überzeugt hat mich bis jetzt vor allem der Anbau von Kartoffeln und Stangenbohnen (ist ja nicht wirklich Permakultur - obwohl ich hier Saatgut aufheben kann). Man hat extrem wenig Arbeit mit beidem und die Erträge sind hoch. Grüne Bohnen habe schon ich eine Menge für den Winter eingefroren (lecker!!) und die Kartoffeln hole ich immer raus, wie ich sie brauche. Meine Tomaten waren auch von Erfolg gekrönt - leider habe ich eine fiese Überempfindlichkeit entwickelt und kriege heftig juckenden Ausschlag, wenn ich das Kraut berühre. Deshalb wurde es etwas vernachlässigt, Folge war Braunfäule bei ca 50 %. Aber, nicht so schlimm, denn aus den vielen grünen Tomaten, die ich so abgeerntet habe habe ich superleckere Marmelade gekocht! Ich weiß, ist nicht so gesund, aber was solls... Mit Kürbissen und Zucchini kann ich handeln, auch sehr unkompliziert, der Mais (alte Sorte) entwickelt sich auch ohne viel Gehätschel, mein Topinambur (und das ist WIRKLICH Permakultur) ist eine Augenweide, geerntet wird im Oktober. Dreimal habe ich Brennnesseljauche angesetzt, super gegen alle Nervlinge wie Blattläuse &Co, ein klasse Dünger und wegen des bestialischen Gestanks auch zum Vertreiben lästiger Nachbarn geeignet ;-D Kohlrabi ist erst den Laufenten, zweite Aussaat der weißen Fliege zum Opfer gefallen. Habe ich zu spät gemerkt und nur noch rausreißen können. Möhren mache ich nicht mehr, zu aufwändig und beim Ernten brechen die ständig ab... Der Spinat war sehr fruchtbar, als er schoss ließ ich ihn stehen, mittlerweile hat er sich neu ausgesät - bald kann ich wieder ernten. Die Radieschen und der Fenchel, die ich nicht geerntet habe stehen jetzt meterhoch, gibt neues Saatgut. Gurken und Paprika sind nicht so der große Erfolg, macht aber trotzdem Spaß. Die ganzen Beerenbüsche und das Rankobst muss erst noch kräftig wachsen, da gab`s noch nicht viel. Also, im nächsten Jahr halte ich mich erstmal an die Sachen, die einfach sind, denn Gartenarbeit macht mir nur Spaß, wenn es nicht zuviel wird ;-)
Letzte Antwort von Wini am Samstag, 18. August 2012
Ich habe einen sehr interessanten Text in einem EM-Forum (effektive Mikroorganismen) gefunden: "die eigentliche Gartenarbeit Beitragvon Ferdi.Dufner » 02.04.2012, 14:37 Allem Anschein nach werden wir in diesem Jahre mit einem größeren Ansturm von Schädlingen zu tun bekommen. Der Gärtner bekommt die Angst als >MagnetPlagenMagnet>Irrtumrechnest nämlich jedes Jahr wieder mit dem Auftreten von –Schädlingen und Krankheiten in deinem Garten. Hättest du in deinem Garten alles im Griff wären in deinem Garten Krankheiten und Schädlinge unbekannt. Du selbst rufst sie erst hervor. In deinem Garten gilt nämlich dein Gesetz es ist das Gesetz, dass Schädlinge und Krankheiten anzieht.Dort wo die Natur sich noch weitgehend selbst überlassen ist treten sogenannte Schädlinge und Krankheiten so nicht auf. Einen Totalausfall gibt es auch hier nicht. Das hat aber einen ganz andern Grund. Die von Gott geschaffenen Tiere müssen leben könne, sie folgen in der Natur einem anderen Evolutionsdrang als im Garten, auf deinem Acker oder Forst. Mit deinem Handeln beeinflusst und veränderst du die Natur, die von dir getrennt ist. Die zellverändernden Pflanzen und Tiere nennst du Krankheiten du zeigst damit, dass sie für dich Störfaktoren darstellen. Diese Störer stören nichts innerhalb der Natur und nichts an den Kulturpflanzen; nur du fühlst dich gestört, sie wissen genau, wo und wann die Notwendigkeit besteht aufzutreten. Das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten ist also lediglich ein Symptom. Es ist ein Hinweis, dass das was du unter Gesundheit zu verstehen meinst nicht vorhanden ist. "
Letzte Antwort von Wini am Dienstag, 10. April 2012